Ronnie Lee, mein Killifischfreund aus Singapur, hat seine eigene Methode, Eier von Nothobranchius zu sammeln und aufzubewahren.

Anstelle eines Kaffeefilters verwendet Ronnie ein Taschentuch, um Torf und Wasser zu trennen. Das Taschentuch wird über einem Eimer ausgebreitet und mit Wäscheklammern an Ort und Stelle gehalten.

Der Torf aus dem Zuchtgefäß wird über dem Taschentuch mit sauberem, klarem gebrauchtem Aquarienwasser ausgespült.

Der Torf bleibt eine Weile im Taschentuch stehen, damit das Wasser heraustropfen kann. Im Hintergrund sind zwei Glasvasen zu sehen, die Ronnie als Laichverstecke verwendet. Ich rate davon ab, diese selbst zu verwenden, weil Fische manchmal sehr dumm sein können. Sie hätten Probleme, den Eingang des transparenten Glasgefäßes zu finden, und wenn sie versehentlich hineingelangen, können sie den Ausgang nicht mehr finden. Das gesagt, kann es natürlich sein, dass Ronnies Fische viel schlauer sind als meine. Ronnie selbst ist sehr schlau, das stimmt.

Das Taschentuch wird zu einer Kugel gedreht.

Ronnie dreht das Taschentuch mehrfach, bis es eine feste Kugel um den Torf bildet.

Anschließend wird ein Handtuch verwendet, um das Wasser aus der Kugel aufzunehmen.

Der Torf wird trotz leichter Feuchtigkeit innen direkt in einen Beutel gesteckt. Ronnie lässt den Torf nicht auf Zeitungspapier trocknen.

Der Torf wird fest zusammengedrückt auf den Boden eines Plastikbeutels mit Schnellverschluss. Der Beutel wird zweimal umgefaltet, mit einem passenden Etikett versehen und bis zum erwarteten Datum gelagert, an dem er wieder befeuchtet werden darf. Killifischzüchter auf der ganzen Welt können dir sagen, dass es keine standardisierte Methode zum Züchten und Aufziehen von Killifischen gibt. Wie man im Internet oft liest: „Ergebnisse aus der Vergangenheit bieten keine Garantie für die Zukunft“
Erstveröffentlichung: www.killies.com
Quelle: aquarticles.com (Original-Website nicht mehr online)