Mekong

Mekong-Ufer von der Brücke zwischen Don Det und Don Khon Laos bei Sonnenaufgang
Der Mekong-Fluss: Eine ausführliche Beschreibung
Der Mekong ist einer der wichtigsten und bekanntesten Flüsse in Südostasien. Dieser Fluss spielt eine entscheidende Rolle im Leben von Millionen von Menschen und ist von großer ökologischer, wirtschaftlicher und kultureller Bedeutung. In dieser Beschreibung werden wir die Länge, den Ursprung, das Ziel, die wichtigsten Städte entlang des Flusses, den Lebensraum und die Artenvielfalt, die Nebenflüsse und die Wasserwerte des Mekong behandeln.
Länge und Herkunft
Der Mekong ist rund 4 350 Kilometer lang und damit der zwölftlängste Fluss der Welt. Er entspringt auf dem tibetischen Plateau in der chinesischen Provinz Qinghai auf einer Höhe von etwa 5.224 Metern über dem Meeresspiegel. Von dort aus fließt der Fluss durch sechs Länder: China, Myanmar, Laos, Thailand, Kambodscha und Vietnam, bevor er in das Südchinesische Meer mündet.
Reiseziel
Der Mekong fließt in der Nähe des Mekong-Deltas in Vietnam in das Südchinesische Meer. Dieses Delta ist eines der fruchtbarsten und am dichtesten besiedelten Gebiete Vietnams und spielt eine entscheidende Rolle für die Reisproduktion des Landes.
Großstädte entlang des Flusses
Einige der wichtigsten Städte entlang des Mekong-Flusses sind:
– Vientiane (Laos): Die Hauptstadt und größte Stadt von Laos.
– Phnom Penh (Kambodscha): Die Hauptstadt und größte Stadt Kambodschas.
– Can Tho (Vietnam): Eine wichtige Stadt im Mekong-Delta, bekannt für ihre schwimmenden Märkte und den Reisanbau.
Lebensraum und Artenvielfalt
Der Mekong ist einer der artenreichsten Flüsse der Welt. Das Einzugsgebiet des Mekong beherbergt eine große Vielfalt an Lebensräumen, darunter Bergwälder, Feuchtgebiete und Mangroven. Diese Lebensräume beherbergen eine reiche Artenvielfalt, darunter:
– Fischarten: Mehr als 1.100 Fischarten wurden im Mekong identifiziert, was ihn zu einem der fischreichsten Flüsse der Welt macht.
– Säugetiere: Der Fluss beherbergt seltene und gefährdete Arten wie den Irrawaddy-Delfin und den Mekong-Riesenwels.
– Vögel: Das Flussgebiet ist ein wichtiger Lebensraum für viele Vogelarten, darunter einige seltene und gefährdete Arten.
Nebenflüsse
Der Mekong hat mehrere wichtige Nebenflüsse, die zu seinem Wasserfluss beitragen. Einige der wichtigsten Nebenflüsse sind
– Mun (Thailand)
– Tonle Sap (Kambodscha)
– Nam Ou (Laos)
– Nam Ngum (Laos)
– Se Kong (Laos und Kambodscha)
Wasserwerte
Die Wasserqualität des Mekong ist je nach Standort und Jahreszeit sehr unterschiedlich. Einige der gemessenen Wasserwerte sind:
– pH-Wert: Der pH-Wert des Mekong schwankt in der Regel zwischen 6,5 und 8,5, was in den neutralen bis leicht alkalischen Bereich fällt.
– Sauerstoffgehalt: Der Gehalt an gelöstem Sauerstoff variiert, liegt aber in der Regel zwischen 5 und 8 mg/L, was für die meisten Wasserorganismen ausreichend ist.
– Trübung: Die Trübung des Wassers kann stark variieren, insbesondere während der Regenzeit, wenn der Fluss viele Sedimente mit sich führt.
– Nährstoffe: Die Konzentrationen von Nährstoffen wie Stickstoff und Phosphor können variieren, sind aber in der Regel im Unterlauf des Flusses höher, insbesondere in landwirtschaftlichen Gebieten.
Schlussfolgerung
Der Mekong ist eine lebenswichtige Lebensader für Südostasien und von enormer ökologischer, wirtschaftlicher und kultureller Bedeutung. Der Fluss beherbergt eine reiche biologische Vielfalt und unzählige Gemeinschaften entlang seines Laufs. Die Erhaltung der Wasserqualität und der Artenvielfalt des Mekong ist für die Zukunft der Region von entscheidender Bedeutung.

Im Folgenden sind die Fischarten aufgeführt, die im Mekong vorkommen und in unserer Datenbank verzeichnet sind.

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Basile MorinCC BY-SA 4.0